Kategorie: Blog

  • Rückblick auf unseren Infostand in Langensteinbach

    Rückblick auf unseren Infostand in Langensteinbach

    Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen konnten wir am Freitag vor der Wahl auf dem Wochenmarkt in Langensteinbach ein starkes Zeichen für unsere Demokratie setzen. Kurz vor der Landtagswahl am 8. März war die Resonanz fantastisch: Wir haben viele engagierte Bürgerinnen und Bürger getroffen und spannende Gespräche geführt, die zum überwiegenden Teil von großem gegenseitigem Respekt geprägt waren.

    Dieser direkte Austausch vor Ort hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig das Gespräch auf Augenhöhe ist. Neben unseren Flyern stießen besonders die Grundgesetz-Ausgaben auf großes Interesse – ein schönes Symbol für das Fundament, auf dem unser friedliches Zusammenleben steht.

    Es war inspirierend zu erleben, wie viele Menschen in Karlsbad bereit sind, Verantwortung für unser Gemeinwesen zu übernehmen. Nun, da die Wahllokale geschlossen sind und die Stimmen ausgezählt wurden, möchten wir uns herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern bedanken, die von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht haben.

    Ein herzliches Dankeschön gilt auch allen, die uns am Infostand besucht und mit ihren Fragen und Anregungen bereichert haben. Gemeinsam halten wir die Demokratie in Baden-Württemberg lebendig!

  • Rückblick auf unseren Infostand in Waldbronn 

    Rückblick auf unseren Infostand in Waldbronn 

    Demokratie lebt vom Dialog

    Zwei Tage vor der Landtagswahl auf dem Rathausmarkt in Waldbronn: Zwischen Marktständen und Partei-Infoständen stehen wir zu viert – alle im Seniorenalter und noch etwas unerfahren in dieser neuen Aufgabe. Die Nervosität ist spürbar, doch die Anwesenheit des ehemaligen Bürgermeisters, Herrn Masino, wirkt beruhigend auf uns. Neugierig und gespannt starten wir in den Tag.

    Der Kontakt zu den Passanten fällt uns leichter als erwartet. Während wir eiligen Besuchern im Vorbeigehen kurz erklären, wer wir sind, und ihnen einen Flyer zustecken, ergeben sich mit anderen tiefergehende Gespräche. Wir tauschen uns mit Bürgern, Marktbeschickern und Vertretern der Parteien aus. Natürlich gibt es auch Ablehnung, doch diese wird sachlich kommuniziert – unfreundlich wird niemand.

    Die Resonanz ist groß: Noch vor Ende der Veranstaltung sind alle Flyer unserer Initiative vergriffen, ebenso wie der Großteil der mitgebrachten Grundgesetz-Exemplare.

    Oft müssen wir klarstellen, dass wir keine Partei sind (bei der Fülle auf dem Wahlzettel durchaus verständlich). Viele Passanten versichern uns im Vorbeigehen, ohnehin demokratisch zu wählen. Besonders gefreut hat uns, wie viele Menschen bereits ein Grundgesetz besitzen und genau wissen, wo es im heimischen Bücherregal steht. Der Tenor des Tages: „Ihr solltet öfter hier auf dem Markt stehen!“

    Die intensiven Gespräche des Tages waren informativ, stimmten nachdenklich oder waren gar humorvoll. Es wurden persönliche Erlebnisse geteilt, auch wenn mancher Dialog – symbolisch gesprochen – an einer Mauer endete.

    Fazit: Für uns war dieser Tag eine rundum gelungene Erfahrung. Wir machen weiter!

  • Austausch über Wahlergebnisse: Demokratie-Stammtisch am 12. März

    Austausch über Wahlergebnisse: Demokratie-Stammtisch am 12. März

    Initiative „Demokratie – was sonst.“ lädt Bürger*innen aus Waldbronn und Karlsbad zum gemeinsamen Austausch ein. 

    Waldbronn, 02. März 2026. Die überparteiliche Initiative „Demokratie – was sonst.“ lädt zu ihrem dritten Demokratie-Stammtisch für die Gemeinden Waldbronn/Karlsbad ein. Der Stammtisch findet am Donnerstag, 12. März 2026, um 18:30 Uhr im Gasthaus Schlössle / Auerbach statt. Im Fokus steht natürlich der Austausch über die Ergebnisse der Landtagswahl. Eingeladen sind alle Bürger*innen aus Waldbronn und Karlsbad, die sich für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und politisches Engagement interessieren.

    Der Stammtisch soll ein offenes Forum für Austausch und Begegnung über demokratische Themen bieten. Neben dem offenen Austausch stellt die Initiative beim Stammtisch auch die nächsten Planungsschritte der Initiative vor. 

    Auch Menschen, die bislang noch nicht in der Initiative aktiv sind, sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung zur besseren Planung wird erbeten (demokratie.was.sonst.@gmail.com). 

  • 100 interessierte Menschen beim ersten Fachvortrag

    100 interessierte Menschen beim ersten Fachvortrag

    Sollte die AfD verboten werden? Über diese Fragen diskutierten die Anwesenden mit Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze, Professor für Neuere und Neueste Geschichte am KIT. 

    Mit riesigem Andrang am Eingang  ist der erste Fachvortrag unserer überparteilichen Initiative „Demokratie – was sonst.“ am Donnerstag im Eventhaus Waldbronn gestartet. Bereits vor Beginn waren alle 100 Plätze belegt. Leider mussten wir weitere Interessierte nach Hause schicken. Das nächste Mal reservieren wir einen größeren Raum!

    Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, wie wehrhaft die Demokratie in Deutschland ist – und ob ein Prüf- oder Verbotsverfahren gegen die AfD ein geeignetes Mittel zu ihrem Schutz darstellen kann. Eingeladen hatten wir als Referenten den Karlsruher Zeithistoriker Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze, Professor für Neuere und Neueste Geschichte am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

    Kunze ordnete das Thema historisch und verfassungsrechtlich ein. Im Zentrum standen dabei die rechtlichen Voraussetzungen für ein Prüf- und ggf. Verbotsverfahren sowie die Frage, ob diese erfüllt sein könnten. Anhand von AfD-Parteiprogrammen und Gerichtsentscheidungen erläuterte Kunze, welche Bedeutung der Einstufung der AfD als „Verdachtsfall einer rechtsextremistischen Bestrebung“ zukommt und inwiefern das als Ansatzpunkt für ein Parteiverbotsverfahren dienen kann. Eine große Rolle spiele dabei, so Kunze, die Vorstellung der AfD vom „Volksbegriff“ – unter den nach Parteivorstellung eben nicht alle Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit, sondern nur Menschen mit deutscher Abstammung fielen. Gerade diese völkische Grundannahme könne zentral für ein Parteiverbotsverfahren sein.

    An den Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum an. Auch Mitglieder der AfD waren anwesend – wir haben uns gefreut, als Veranstalter zeigen zu können, dass wir dennoch eine sachliche Diskussion gewährleisten konnten.  Denn darum ging es uns: Eine offene Fragestellung transparent zu diskutieren. Wir freuen uns über das riesige Interesse! 

    Wer mehr über uns erfahren möchte, kann gerne auf Instagram vorbeischauen – und sich zu unserem Newsletter anmelden: Einfach eine Mail schreiben an demokratie.was.sonst@gmail.com. Der nächste Stammtisch findet am 29.01.2026 um 18:30 Uhr im Gasthaus Rössle (Ittersbach). Anmeldung über genannte Mailadresse ist notwendig. 

  • Großes Interesse an Auftaktveranstaltung Initiative „Demokratie – was sonst.“

    Großes Interesse an Auftaktveranstaltung Initiative „Demokratie – was sonst.“

    50 Personen bei Auftaktevent der Initiative. Waldbronner Bürgermeister nimmt ebenfalls an Veranstaltung teil.

    Ettlingen, 06. Oktober 2025. Mit einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung ist die neue Demokratie-Initiative „Demokratie – was sonst.“ am 3. Oktober 2025 im Kulturtreff Waldbronn gestartet. Rund 50 engagierte Bürger*innen aus Waldbronn und Karlsbad kamen zusammen, um über ihre Sorgen, Wünsche und Ideen rund um die Zukunft der Demokratie vor Ort ins Gespräch zu kommen. 

    An vier interaktiven Stationen  konnten die Anwesenden sich beteiligen. Auch Christian Stalf, Bürgermeister der Gemeinde Waldbronn, nahm aktiv an der Veranstaltung teil und lobte die Initiative aus der Bürgerschaft. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen und Ideen für eine aktivere gelebte Demokratie in den Gemeinden zu formulieren.

    Die Initiative „Demokratie – was sonst.“ hatte sich im Sommer aus politisch interessierten Personen heraus gegründet, die vor Ort etwas für die Demokratie bewirken wollen. Die überparteiliche Initiative richtet sich dabei ausdrücklich an alle Menschen, Vereine und Institutionen, die demokratische Werte in den Gemeinden Waldbronn und Karlsbad stärken möchten. Ziel ist es, Räume für Austausch und Beteiligung zu schaffen und gemeinsam Wege zu finden, wie Demokratie in der Region lebendig gestaltet werden kann.

    In den kommenden Wochen wird das Organisationsteam nun die gesammelten Beiträge auswerten und bündeln, um daraus konkrete nächste Schritte abzuleiten. Eine Folgeveranstaltung ist noch für dieses Jahr geplant. Wer Interesse hat, sich an der Initiative als Bürger*in zu beteiligen, kann sich gerne melden: demokratie.was.sonst@gmail.com. Weitere Infos gibt es auch auf den Sozialen Netzwerken: (Facebook: Demokratie – Was sonst.; Instagram: demokratie.was_sonst)

  • Tut etwas! Auftaktveranstaltung der Karlsbader & Waldbronner Initiative„Demokratie – was sonst.“

    Tut etwas! Auftaktveranstaltung der Karlsbader & Waldbronner Initiative„Demokratie – was sonst.“

    Demokratie-Initiative lädt Bevölkerung zu Auftaktveranstaltung ein. Alle Menschen  aus den Gemeinden und der Region sind herzlich willkommen: Fragen, informieren, mitmachen –  gemeinsam für unsere Demokratie”  

    Ettlingen, 10. September 2025. Die neu gegründete Gemeinschafts-Initiative „Demokratie – was sonst.“ lädt alle Bürger*innen aus den Gemeinden Waldbronn und Karlsbad zur Auftaktveranstaltung am 3. Oktober 2025 um 10:30 Uhr in den Kulturtreff Waldbronn ein. Ziel der Initiative ist es, innerhalb der beiden Gemeinden und der Umgebung miteinander ins Gespräch zu kommen, Ideen zu sammeln und gemeinsam Wege zu finden, wie Demokratie vor Ort gestärkt werden kann. Die Auftaktveranstaltung soll den Startschuss für eine Reihe weiterer Formate rund um das Thema Demokratie bilden.

    Organisiert wird die Veranstaltung derzeit durch Mitglieder des Ortsverbands Karlsbad-Marxzell-Waldbronn Bündnis 90/Die Grünen sowie des Ortsverbands der SPD in Karlsbad. Die Initiative soll aber ausdrücklich allen Menschen, Institutionen und Vereinen offenstehen, die sich für die Demokratie und demokratische Werte vor Ort einsetzen wollen.

    Gerade in der aktuellen Zeit, in der demokratische Werte immer mehr unter Druck geraten, wollen die Initiator*innen ein deutliches Signal setzen: Demokratie lebt davon, dass viele Menschen sich beteiligen, Verantwortung übernehmen und im Austausch bleiben. Denn: Demokratie ist kein Selbstläufer. Sie braucht Menschen, die sie im Alltag tragen und weiterentwickeln.